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Solange es nur national orientierte Medien in Europa gibt, hat die EU einen schweren Stand. Was wir brauchen sind europaweite Medien, deren Reichweite über die nationale Nasenspitze hinausgeht. Was weiß der EU-Bürger denn schon über die Arbeit des EU-Parlaments, was über die Lage in anderen EU-Staaten. Es gibt kleine Versuche wie Euro-News oder 3-Sat. Aber das ist nichts für einen derart riesigen politischen Raum. Wir müssen uns besser kennenlernen, das wäre die große Aufgabe der Medien. Denn ansonsten bleibt die EU nur der Buhmann für nationale Politiker, dem man bei Schwierigkeiten den Schwarzen Peter zuschieben kann.

Aja. Dass dann eine Partei mit 1/3 der Stimmen schwerwiegende Entscheidungen (z.B. Kriegseinsatz) treffen kann, würde ich als Bürger anders betiteln.

Mir gefällt an dem Artikel nicht, dass wieder über verschiedene Parteien so geschrieben wird, als würden die Artikelschreiber (ZEIT ONLINE, dpa, AFP, sah) ihnen grundsätzlich die politische Berechtigung absprechen wollen. Diese Parteien werden aber gewählt und spätestens, wenn sie im Parlament sitzen, haben politische Artikel ihnen einen gewissen Respekt zu zollen. Denn das ist in der Demokratie selbstverständlich und vor allem nötige, um die demokratische Seele des Landes am Leben zu halten.

Hier finden Sie einen Überblick über interessante Beiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK/JB)

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Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

Dazu: Europas Politiker fürchten den Zorn der USA
Erstmals sind geheime TTIP-Dokumente an die Öffentlichkeit gelangt. Welche Konsequenzen hat das? EU-Politiker stellen sich auf das Schlimmste ein.
Quelle: SPIEGEL Online

Teile des türkischen Militärs haben eine erstaunliche Leistung vollbracht: Sie haben es geschafft, die Bevölkerung der Türkei zu einen. Ob Linke oder Rechte, Nationalisten oder Liberale, Türken oder Kurden - sie alle schlugen sich auf die Seite von Recep Tayyip Erdogan und stellten sich gegen die Uniformierten.

Am späten Freitagabend hatten Soldaten einen Putschversuch gestartet , in der Hoffnung, den Staatspräsidenten und die Regierung zu stürzen und die Macht zu übernehmen. Sie besetzten strategisch wichtige Stellen und ließen über das Fernsehen verbreiten, diese Regierung habe das Land zerstört, Terroristen nicht richtig bekämpft und Staat und Religion miteinander vermischt. Ein "Rat für den Frieden in der Heimat" erklärte sich verantwortlich für die künftigen Geschicke des Landes.

Wie es am Samstagmorgen aussieht, hatten die Putschisten keinen Erfolg ( Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen im Newsblog ). Den Militärs fehlt der Rückhalt in der Bevölkerung. Im Gegenteil, Millionen Menschen in der ganzen Türkei folgten Erdogans Aufforderung, sie mögen auf die Straßen gehen und gegen den Umsturz demonstrieren. Sie ignorierten also die von den Putschisten verhängte Ausgangssperre und nahmen damit sogar Gefahren für Leib und Leben in Kauf.

Das würde auch Sinn machen, um dem Volk gegenüber, die Notwendigkeit zu präsentieren das Militär in die ultimative Kontrolle des Führers zu überlassen. Pures Spektakel

Erdogan hatte das Militär nach und nach gesäubert und nun nachdem ihm von dieser Seite keine Gefahr mehr droht, kommt plötzlich so ein Mini-Pütschchen. Sehr überzeugend.

- daß die türkische Armee mit großer Härte gegen Separatisten inden Kurdengebieten vorgeht - unter Inkaufnahme massiver "Kollateralschäden" unter der Zivilbevölkerung, noch


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